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Bachs Kaffeekantate und weitere Köstlichkeiten

23.08.2020 / 18:00

© Hochman
Andreas Heinemeyer – Schlendrian (Bariton), Rosa Amata Lüttschwager - Lisgen (Sopran)
Ensemble in Residence barockwerk  hamburg: Karen Bergquist-Lüth – Traversflöte, Micaela Storch-Sieben, Maja Hunziker – Violinen, Stephan Sieben – Viola, Konstanze Waidosch – Violoncello
musikalische Leitung und Cembalo – Ira Hochman

Zwar ist unbekannt, ob Johann Sebastian Bach selbst den Vorzügen des hier besungenen „Coffee“ verfallen war - sicher ist aber, dass er über einen Zeitraum von zehn Jahren wöchentliche Konzerte im Zimmermannschen Kaffeehaus in der Leipziger Katharinenstrasse abhielt. In diese Zeit fällt auch seine Vertonung auf den Text von Picander „Schweigt stille, plaudert nicht“, welche heute ganz salopp als „Kaffeekantate“  bekannt und beliebt ist. Ob letztlich in dieser gleichermaßen humorvollen und musikalisch hoch interessanten Kantate der genüssliche „Coffeebrauch“, oder das karikativ dargestellte, immerzu schwelende und komplizierte Vater-Tochter Verhältnis und Liesgens Wunsch auf Selbstbestimmung den zentralen Fokus bilden, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Mehr dazu im Konzert des ensembles in residence, barockwerk hamburg, am 23. August in St. Stephanus, Egestorf durch die Ausführenden des „dramma per musica“, Bariton Andreas Heinemeyer als Schlendrian und Sopranistin Rosa Amata Lüttschwager als Liesgen.

Veranstaltungsort

Waldbühne am Aquadies - Egestorf

Ahornweg
21272 Egestorf

Quelle: Namoo Kim
Andreas Heinemeyer
Der Bariton Andreas Heinemeyer studierte Gesang in Bremen und Hamburg bei Thomas Mohr, Krisztina Laki und Geert Smits. 2015 wurde er mit dem 1. Preis der Elise-Meyer-Stiftung Hamburg ausgezeichnet. Seinen Masterabschluß im Fach Oper absolvierte er 2017 als Aeneas in Henry Purcells Oper Dido and Aeneas sowie als Bartley in Riders to the sea von Ralph Vaugham Williams. Am Stadttheater Bremerhaven debütierte er 2014 mit der Rolle des Hans Scholl in Kommilitonen von Peter Maxwell Davies. Seine Vorliebe gilt der moderneren Oper. Er sang seitdem in mehreren zeitgenössischen Opernproduktionen, unter anderem den Tarquinius in The Rape of Lucretia und den Ferryman aus Curlew River (beide von Benjamin Britten) sowie Paul in Les Enfants Terrible von Philipp Glass. Zudem gibt er regelmäßig Liederabende, zuletzt mit den Kerner-Liedern von Robert Schumann.Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Andreas Heinemeyer auch mit großer Leidenschaft dem Ensemblegesang und ist seit Sommer 2015 festes Mitglied im NDR-Chor. 
Quelle: MiaH
Rosa Amata Lüttschwager
Rosa Amata Lüttschwager, 1998 in Berlin geboren, begann im Alter von fünf Jahren im Chor zu singen. Seit 2011 war sie Mitglied des Mädchenchores der Sing-Akademie zu Berlin, in dem sie erste solistische Erfahrungen auf Bühnen wie der Berliner Philharmonie, dem Berliner Dom, der Volksbühne und der Deutschen Oper Berlin sammeln konnte. Im vergangenen Jahr wirkte sie an einer Produktion mit der Akademie für Alte Musik unter Diego Fasolis an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit. Von 2014-2017 war sie Jungstudentin am Julius-Stern-Institut der UdK Berlin bei Prof. Regina Schudel.Seit 2018 studiert sie bei Prof. Michaela Kaune an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 
Quelle: Peter Hundert
Barockwerk Hamburg